Biographie

Ausbildung in der Schweiz und Österreich



Beruf Einstand Künstlerhaus Schloß Balmoral



Gremien Mitglied- schaften in Ausschüssen, Juries und Verbänden




Kurzbiographie

Aus der französischen Schweiz kommend, absolviere ich ein Handelsabitur mit vier Sprachen in meiner Heimatstadt Fribourg. Während eines siebenmonatigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten, werde ich mit unterschiedlichen Lebenskulturen und religiösen Ansichten konfrontiert und perfektioniere dabei meine Englischkenntnisse. Nach meinem Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Romanistik und Philosophie in Basel und Wien, das ich 1979 mit dem Doktorat abschließe, teile ich mein Leben zwischen Zürich und Wien und zwischen Kunsthandel und Forschung: in Zürich bin ich Experte für ein Auktionshaus, in Wien forsche ich an einem Projekt für die Akademie der Wissenschaften.

Ab 1985 wende ich mich der modernen und zeitgenössischen Kunst zu, zunächst als Direktionsassistentin der Galerie Dr. Ursula Krinzinger in Wien. Ich vertrete die Galerie und betreue alle internationalen Kunstmessen in Europa und den Vereinigten Staaten.

1989 verlasse ich den Kunsthandel und werde Kuratorin am Museum meiner Heimatstadt Fribourg (Schweiz).
1991 übernehme ich die Leitung des Ludwig Museums in Koblenz, das sich noch im Umbau befindet. Somit kann ich noch Einfluss auf die Gestaltung und Ausstattung des Hauses und auf die Zusammensetzung der Sammlung nehmen, die der französischen Kunst ab 1945 gewidmet ist. Bis 1996 organisiere ich an die 20 Ausstellungen und gebe sämtliche Publikationen des Hauses heraus, darunter Atelier de France (zweisprachig), Atelier de la rue und Klangskulpturen-Augenmusik. Zwischen 1995 und 1999 unterrichtet

1996-99 bin ich Lehrbeauftragte für moderne und zeitgenössische Kunst an der Universität Koblenz-Landau, Koblenz. Meine Kurse gelten der Museumsarchitektur, dem Design und seinem Einfluss auf unsere Lebensart, der Land Art, der kinetischen Kunst, der Bedeutung des Körpers in der Kunst des 20. Jh. und der Performance. Seit dieser Zeit bin ich auch künstlerisch beratend beim l’IMK (Institut für Medienkommunikation) der G MD, jetzt Fraunhofergesellschaft, St. Augustin.

Seit 1999 bin ich geschäftsführende und künstlerische Leiterin des Künstlerhaus Schloß Balmoral in Bad Ems. Als solche bin ich für die internationalen Anwesenheitsstipendien und für die Landesstipendien für Rheinland-Pfälzer verantwortlich sowie für alle Aktivitäten des Hauses vor Ort und Anderswo. Ich bin Herausgeberin der Jahrbücher, in denen jeder Künstler ein eigenes Heft in verschiedenen Sprachen erhält und auch alle Vorträge publiziert und Ereignisse festgehalten werden.


Wichtigste Publikationen

Herausgeberin sämtlicher Publikationnen des Ludwig Museum im Deutschherrenhaus, Koblenz von 1992-1996
1999-204 Ko-Herausgeberin, danach Herausgeberin der Jahrbücher des Künstlerhauses Schloß Balmoral mit Einzelheften der Balmoral und Landesstipendiaten in verschiedenen Sprachen.
Verschiedene Katalogtexte und Essays zur kinetischen Kunst, Anne & Patrick Poirier, zur Bedeutung der Neuen Technologien in der Kunst und zur Rolle des Körpers in der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Preformance. Vollständige Liste unter: http://www.perrier.at/texte/index.html.


Besondere Fähigkeiten

Sehr gute Allgemeinkenntnisse der Bildenden Kunst im besonderen der modernen une zeitgenössischen Kunst.
Hervorragende Kenntnisse über die notwendigen Voraussetzungen zur Schaffung eines Museums - der Raum, das Lager , die Einrichtung, die Gestaltung, die Zweckbestimmung.
Besondere Kenntnisse in der Konzeption und der Organisation von Ausstellungen.
Sammlungsaufbau und deren Archivierung
Conception et expansion d’une collection.
Verfassen von Texten
Hervorragende Sprachkenntnisse - deutsch und französisch aufgewachsen, englisch und italienisch sehr gut, auch für redaktionelle Zwecke und zur Überarbeitung von Übersetzungen, Grundkenntnisse in Spanisch.
Ich bin mit der künstlerischen Fachwelt hervorragend vernetzt, sowohl mit Musemsdirektoren und Kuratoren als auch mit Künstlern und ihre Galerien. Außerdem pflege ich stete Kontakte zu den Berufsverbänden, denen ich angehöre – wie ICOM, CIMAM , IKT und als Kunstkritiker AICA und bin dadurch stets über neuen Entwicklungen bestens informiert.


(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken